Nach der Geburt
Wenn die Glücksgefühle sich nicht einstellen wollen.
Wochenbettdepression
Die erste Zeit nach der Geburt, die überall als schön, intensiv, rosarot und aufregend angepriesen wird, stellt sich in der Realität als gar nicht so rosig dar? Die Nächte sind kurz, das Stillen klappt vielleicht nicht so wie erhofft und alles ist so ganz anders als in den Träumen erhofft?
Vielleicht kommen Antriebslosigkeit, Traurigkeit, Erschöpfung, Gleichgültigkeit oder Angst vor der neuen Aufgabe noch hinzu.
All dieses können Anzeichen für eine Wochenbettdepression sein.
Gerade jetzt ist es besonders wichtig gut auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, denn depressive Verstimmungen können sich ohne Behandlung verstärken, länger andauern, die Mutter-Kind Bindung negativ beeinflussen oder sich auf die Entwicklung des Kindes auswirken.
Eine Gesprächstherapie kann hier im geschützten Raum eine wunderbare Möglichkeit bieten, aus der Dunkelheit herauszukommen und sich frei und freudig auf das wunderbare Abenteuer „Muttersein“ einzulassen.
Geburtstrauma
Dunkler Schatten über der Geburt.
Wenn die Geburt so ganz anders verläuft als erhofft, kann das für Mutter und Kind auch lange Zeit danach sehr belastend sein.
Das Gefühl fremdbestimmt zu sein und evtl. sogar Rücksichtslosigkeit oder Gewalt unter der Geburt erlebt zu haben geht einem nicht aus dem Kopf.
Der Gedanke an die Geburt hinterlässt negative Gefühle, die Bindung zum Kind kann ebenfalls darunter leiden.
Vielleicht war die Geburt auch besonders dramatisch und die Angst um das Kind lässt einen nicht los.
Unter diesen Gefühlen und Gedanken kann die Mutter-Kind Bindung leiden. Aber auch folgende Schwangerschaften und Geburten können von dieser Erfahrung negativ beeinflusst werden.
Genau jetzt kann eine Gesprächstherapie helfen und gut tun, all diese Dinge aufzuarbeiten, damit ins Reine zu kommen und Frieden zu schließen, um unbeschwert und frei in die Zukunft zu blicken.